Keine Tank- und Rastanlagen am Wohngebiet

Bürger des Heideplangebietes in Bergfelde gegen die Tank- und Rastanlagen "Briesetal"

Prominente Unterstützung gegen die geplanten Tank- und Rastanlagen Briesetal

 VonVolker Puschert am 

Gegen den geplanten Standort für die beiden Tank- und Rastanlagen "Briesetal" an der A 10 in Bergfelde sind bereits mehr als 3.300 Unterschriften zusammengekommen - und auch von prominenter Seite haben wir Unterstützung bekommen.

Unter anderem haben sich verschiedene Mitglieder des Bundestages in die Protestlisten eingetragen, darunter der ehemalige Vizekanzler und SPD-Vorsitzende, Franz Müntefering, mit seiner Ehefrau sowie von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen der ehemalige Justizsenator von Berlin Wolfgang Wieland und Gattin. Auch Gerrit Große, Vizepräsidentin des Brandenburger Landtages und Kreisvorsitzende der Linken in Oberhavel, trug sich ein.

Wegen des großen Zuspruchs haben wir uns entschlossen, die Unterschriftenaktion weiterzuführen. Unterschriftslisten liegen in vielen Geschäften in Bergfelde oder in Birkenwerder oder auch am Naturschutzturm der deutschen Waldjugend am ehemaligen Grenzweg zwischen Bergfelde und Berlin-Frohnau.

Was wollen wir?

Unser Protest richtet sich gegen die unzureichende Standortwahl für die Tank- und Rastanlagen. Durch die Pläne der Landesregierung drohen mitten im Landschaftsschutzgebiet, wenige hundert Meter entfernt vom Wohngebiet, Rodungen von Waldflächen in Größe von 23 Fußballfeldern. Ausgerechnet dort, wo sich direkt am nördlichen Berliner Autobahnring noch eines der längsten zusammenhängenden Waldgebiete befindet.

Prominente Unterstützung gegen die geplanten Tank- und Rastanlagen Briesetal

Schon heute sind die Anwohner der Städte und Gemeinden an der A 10 durch Lärm und Schmutz von der Autobahn stark belastet. Der Abschnitt an der A 10 zwischen Birkenwerder und Mühlenbeck gehört in besonderer Weise dazu. Kern der Forderungen der Bürgerinitiative ist deshalb die Suche nach einem geeigneteren Standort, und diese Suche mus auch für die anderen betroffenen Gemeinden Panketal und Wustermark endlich natur- und bürgerfreundlich durchgeführt werden.