Keine Tank- und Rastanlagen am Wohngebiet

Bürger des Heideplangebietes in Bergfelde gegen die Tank- und Rastanlagen "Briesetal"

Am Tag des Waldes - Zeichen setzen gegen die Tank- und Rastanlagen Briesetal

 VonNULL am 

Die Markierungsaktion der geplanten Tank- und Rastanlagen an der Autobahn im Bergfelder Wald startet - Helfen Sie mit!

Wir werden das Gelände, auf dem die Tank- und Rastanlagen „Briesetal“ errichtet werden sollen, mit unseren Schleifen kennzeichnen. Dazu eignet sich besonders der Internationale Tag des Waldes.

Erste rot - weiße Schleifen markieren schon markante Stellen im Wald. Wir rufen dazu auf, diese Arbeiten fortzusetzen.

Treffpunkt: Sonntag, 21. März um 14 Uhr
Lehnitzstraße / Ecke Heideplan (Infokasten)

Die Öffentlichkeit und Presse sind informiert. Wer kann, kommt einfach dazu und macht mit. Hilfreich sind stabile und nicht zu schwere Leitern, denn die Schleifen sollen etwas höher (ca. 2,50m) angebracht werden.

Hintergrundinformationen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März

Ende der 70er Jahre hat die Welternährungsorganisation FAO als Reaktion auf die globale Waldvernichtung den 21. März zum "Internationalen Tag des Waldes" ausgerufen. Leider blieb dieser wichtige internationale Umwelttag in vielen Ländern fast unbeachtet - und das, obwohl die Probleme des Waldes weltweit von Jahr zu Jahr größer werden. So verschwinden jährlich in den Tropen und den borealen Wäldern unverändert etwa 20 Millionen Hektar Wald und werden Wälder in zahlreichen Ländern durch das ungezügelte Wirtschaften der Menschen in ihrer Substanz bedroht.

Dabei wissen wir, dass Wälder Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten sind. Wälder sind komplexe und einzigartige Ökosysteme und vielfach mit einer besonders reichhaltigen und aufeinander abgestimmten biologischen Vielfalt ausgestattet. Viele Tier- und Pflanzenarten, darunter zahlreiche seltene und gefährdete Arten, sind ausschließlich an Waldökosysteme gebunden.

Auf den Wald und die biologische Vielfalt, die er repräsentiert, wirken unterschiedliche menschliche Einflüsse ein. So wird der Wald in Zeiten des Klimawandels besonders gefordert. Nach wie vor ist die Belastung der Wälder durch Luftschadstoffe zu hoch. Einerseits drohen direkte Auswirkungen auf Pflanzen und Tiere aufgrund erhöhter Konzentrationen giftiger Schadstoffe, andererseits gefährden z.B. Bodenversauerung, Schwermetalle im Boden und organische Schadstoffe auch entlegene Waldökosysteme.

Dringend gefordert sind wirksame, völkerrechtlich verbindliche, internationale Regeln zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Wälder - dafür macht sich auch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald stark! Der Wald schützt uns, wir schützen den Wald.