Keine Tank- und Rastanlagen am Wohngebiet

Bürger des Heideplangebietes in Bergfelde gegen die Tank- und Rastanlagen "Briesetal"

Abstimmen

 VonNULL am 

Vor kurzem sind 120 Bürger zu einer Infoveranstaltung über die vor unserer Haustür geplanten Tank- und Rastanlagen gekommen. Es hätten eigentlich noch mehr Interessenten kommen müssen, denn es wird langsam Ernst!

Im Juli soll - so der Plan des Landesbetriebes Straßenwesen in Brandenburg - das Bundesverkehrsministerium einen so genannten Richtlinienvorentwurf bestätigen. Das heißt nichts anderes, als dass dann offiziell die Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens beginnt und zwar mit einem Ziel: In 400m Entfernung vom letzten Haus in Bergfelde werden Tank- und Rastanlagen gebaut, die zu den größten Anlagen im Land zählen würden.

Übrigens, falls die Zufahrt über den Heideplan (oder auch eine andere Straße in unserer Stadt) erfolgt, wird die Straße sicher ausgebaut. Haben Sie schon darüber nachgedacht, wer das finanziert??!!!

Wenn wir also jetzt nichts unternehmen, kommt die Tank- und Rastanlage einen deutlichen Schritt näher.

Heute können Sie etwas tun: In einem Artikel, den eine engagierte Bürgerin (übrigens aus Berlin!) vor kurzem in der MAZ zu den Planungen für die Tank- und Rastanlagen geschrieben hat, wurde informiert, dass Probleme direkt dem Ministerpräsidenten vorgelegt werden, wenn es eine entsprechende Anzahl von Unterstützern gibt.

Stimmen Sie jetzt ab und tragen Sie zum Protest bei! JEDE STIMME ZÄHLT! Auch jedes Familienmitglied hat eine Stimme!

Auszüge aus dem MAZ-Beitrag

Eva-Maria Hoffmann nutzte das Online-Portal der Landesregierung, um den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck nach seiner Meinung zur geplanten Tank- und Rastanlage an der A 10 zu befragen. Zwischen den Anschlussstellen Mühlenbeck und Birkenwerder sollen dafür gut 17 Hektar Wald gefällt werden.

Die Berlinerin, die häufig bei ihrer Tochter in Bergfelde ist, schreibt: Nach meinen Informationen haben sich die Regionalpolitiker geschlossen aus stichhaltigen umweltbezogenen Gründen gegen dieses Projekt ausgesprochen. Mich interessiert, welchen Standpunkt Sie als Ministerpräsident des Landes Brandenburg gegenüber dem BUND vertreten.

Es bleiben noch wenige Tage, um über diese Frage abzustimmen und ihr somit Nachdruck zu verleihen. Eva-Maria Hoffmann ruft öffentlich dazu auf.

Hier die Internetadresse, über die Sie zur Abstimmung gelangen: Direkt zu - Michael Platzeck.